Sie machen sich Sorgen, weil Ihr Vierbeiner untergewichtig ist, obwohl es genug oder sogar mehr als normal frisst? Sie haben Recht – das sollte nicht so sein! Deshalb ist es wichtig, die Ursache herauszufinden. Dieses sind mögliche Gründe für das Untergewicht:

  • Füttern Sie wirklich genug? Hunde, die sich besonders viel bewegen, brauchen deutlich mehr Futter.
  • Ist Ihr Tier wirklich untergewichtig oder einfach nur schlank? Rippen und Rückenwirbel sollten nicht sichtbar, aber gut zu fühlen sein. Am Rutenansatz sollte der Hund bzw. die Katze nicht eingefallen sein.
  • Eine Ernährung mit zu wenig Kohlenhydraten (gilt nur bei manchen Hundenrassen): Hunde können einen leicht unterschiedlichen Bedarf an Kohlenhydraten haben. Geben Sie mehr Flocken oder Kartoffel zum Futter und beobachten Sie das Ergebnis.
  • Fütterung von zu wenig Fetten: Hunde und Katzen brauchen tierische Fette als Energieträger. Tiere können einen leicht unterschiedlichen Bedarf an Fetten haben. Geben Sie dann tierische Fette wie Rinderfett, Lammfett oder Lachsöl ganz vorsichtig zur Nahrung dazu und beobachten Sie das Ergebnis.
  • Ein Befall mit Würmern und Giadien kann dazu führen, dass die Tiere nicht ausreichend Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen können. Ob ein Wurmbefall vorliegt, kann beim Tierarzt über die Abgabe eine Stuhlprobe getestet werden.
  • Auch Infektionskrankheiten – z.B. Anaplasma – können dazu führen, dass der Hund bzw. die Katze nicht zunimmt.
  • Störung des Magens, Darmflora oder Bauchspeicheldrüse: die Nahrung kann nicht ausreichend verdaut werden, es fehlen Darmbakterien und / oder Verdauungsenzyme.
  • Auch Diabetes bei Hund oder Katze kann ein Grund für Untergewicht sein.
  • Für das Gewicht kann auch die Schilddrüse verantwortlich sein. Eine Störung sollte ärztlich ausgeschlossen werden.